Betrieb & Recht
Was ist Kursauslastung?
Auch: Kursbelegung / Auslastungsgrad
Die Kursauslastung gibt an, wie stark die angebotenen Kursplätze tatsächlich genutzt werden, gemessen als Verhältnis von belegten zu verfügbaren Plätzen. Sie wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt und kann je Kurs, Trainer, Tageszeit oder Wochentag betrachtet werden. Eine hohe Auslastung deutet auf ein passendes Angebot hin, eine dauerhaft niedrige auf falsche Zeiten, ungeeignete Formate oder fehlende Nachfrage.
Formel
Kursauslastung = (belegte Plätze ÷ verfügbare Plätze) × 100
Zuletzt aktualisiert: 21. Juni 2026
Warum Kursauslastung für dein Studio zählt
Die Auslastung zeigt, ob der Kursplan zur Mitgliedernachfrage passt. Sind Abendkurse überfüllt und Vormittagskurse leer, lassen sich durch Umplanung Kosten senken und die Zufriedenheit steigern, ohne das Angebot zu vergrößern.
Wie GymStack hier hilft
Otto, der Operations Agent von GymStack, analysiert die Kursauslastung und optimiert den Kursplan nach tatsächlicher Nachfrage.
Häufige Fragen zu Kursauslastung
Wie berechnet man die Kursauslastung?
Du teilst die belegten Plätze durch die verfügbaren Plätze und multiplizierst mit 100. Beispiel: 18 Teilnehmer bei 24 Plätzen ergeben eine Auslastung von 75 Prozent. Sinnvoll ist die Betrachtung je Kurs, Trainer, Tageszeit und Wochentag.
Was ist eine gute Kursauslastung?
Als Faustregel gilt eine Auslastung von etwa 70 bis 85 Prozent als gesund – mit etwas Puffer für Schwankungen. Dauerhaft sehr niedrige Werte deuten auf ungünstige Zeiten, ungeeignete Formate oder fehlende Nachfrage hin, dauerhaft volle Kurse auf zu wenig Angebot.
Wie verbessert man die Kursauslastung?
Indem der Kursplan an die tatsächliche Nachfrage angepasst wird – also Zeiten und Formate dorthin verschoben werden, wo Mitglieder buchen. Ergänzend helfen Buchungssysteme mit Warteliste und die Senkung von No-Shows, damit reservierte Plätze nicht ungenutzt bleiben.