Auch: durchschnittlicher Umsatz pro Mitglied
ARPU steht für Average Revenue Per User und bezeichnet den durchschnittlichen Umsatz pro Mitglied in einem bestimmten Zeitraum, meist pro Monat. Er ergibt sich aus dem Gesamtumsatz geteilt durch die Anzahl der Mitglieder und berücksichtigt neben dem Grundbeitrag oft auch Zusatzumsätze wie Getränke, Kurse oder Zusatzleistungen.
Auch: Zahlungsstrom
Der Cashflow ist der Saldo aus tatsächlichen Geldzuflüssen und Geldabflüssen eines Studios innerhalb eines Zeitraums. Er zeigt, ob mehr Geld eingeht als ausgegeben wird, und unterscheidet sich vom Gewinn, da er nur reale Zahlungen erfasst. Ein positiver Cashflow sichert die Liquidität, ein negativer Cashflow gefährdet die Zahlungsfähigkeit, selbst bei rechnerischem Gewinn.
Auch: Kundengewinnungskosten
Der Customer Acquisition Cost sind die durchschnittlichen Kosten, die anfallen, um ein neues Mitglied zu gewinnen. Dazu zählen vor allem Marketing- und Vertriebsausgaben wie Werbebudget, Aktionen und Personalaufwand, geteilt durch die Zahl der gewonnenen Mitglieder. Der CAC ist die Gegengröße zum Kundenwert und entscheidet darüber, ob Akquise wirtschaftlich ist.
Auch: Kundenwert
Der Customer Lifetime Value ist der gesamte Deckungsbeitrag oder Umsatz, den ein Mitglied über die gesamte Dauer seiner Mitgliedschaft hinweg erwirtschaftet. Er verbindet den durchschnittlichen monatlichen Umsatz mit der erwarteten Verweildauer und gibt an, wie wertvoll ein Mitglied langfristig ist. Der CLV ist eine zentrale Größe, um sinnvolle Akquisebudgets abzuleiten.
Auch: Contribution Margin
Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten von den Erlösen übrig bleibt und zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Im Fitnessstudio zeigt er, wie viel ein Mitglied, ein Kurs oder ein Angebot tatsächlich zum Ergebnis beisteuert. Erst wenn die Summe aller Deckungsbeiträge die Fixkosten übersteigt, erwirtschaftet das Studio einen Gewinn.
Auch: monatlich wiederkehrender Umsatz
Der Monthly Recurring Revenue ist der planbare, monatlich wiederkehrende Umsatz aus laufenden Mitgliedsbeiträgen und Abos. Einmalige Erlöse wie Aufnahmegebühren oder Einzelverkäufe zählen nicht dazu. Der MRR bildet die stabile Umsatzbasis eines Studios ab und verändert sich durch Neuabschlüsse, Kündigungen sowie Up- und Downgrades von Tarifen.