Finanzen & Rentabilität

Break-even-Rechner: Wie viele Mitglieder braucht dein Studio?

Ab wie vielen Mitgliedern trägt sich dein Studio? Der Break-even-Rechner zeigt dir die Mitgliederzahl, ab der deine Fixkosten gedeckt sind und jeder weitere Beitrag Gewinn wird.

Formel

Break-even-Mitglieder = Fixkosten ÷ (Monatsbeitrag − variable Kosten je Mitglied)

Break-even-Mitglieder

642 Mitglieder

Deckungsbeitrag je Mitglied

39,00 €

Nötiger Monatsumsatz

28.890 €

Ab dem 643. Mitglied wird dein Studio profitabel – jedes weitere bringt 39 € Gewinn pro Monat.

Was ist der Break-even-Punkt?

Der Break-even-Punkt – die Gewinnschwelle – ist der Punkt, an dem deine Erlöse genau deine Kosten decken: Du machst weder Verlust noch Gewinn. Für ein Fitnessstudio lässt er sich am anschaulichsten in Mitgliedern ausdrücken: Wie viele zahlende Mitglieder brauchst du, damit die Summe ihrer Deckungsbeiträge deine monatlichen Fixkosten trägt?

Die Rechnung: Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag je Mitglied (Monatsbeitrag minus variable Kosten je Mitglied). Bei 25.000 Euro Fixkosten, 45 Euro Beitrag und 6 Euro variablen Kosten beträgt der Deckungsbeitrag 39 Euro je Mitglied – du brauchst also rund 642 Mitglieder, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Jedes weitere Mitglied bringt 39 Euro Gewinn.

Fixkosten und variable Kosten richtig ansetzen

Zu den Fixkosten eines Studios zählen Miete oder Pacht, Gerätefinanzierung und Leasing, Stammpersonal, Versicherungen, Software und Grundkosten für Energie – alles, was unabhängig von der Mitgliederzahl anfällt. Setze hier die realistische monatliche Summe an; das ist der Wert, den deine Mitglieder gemeinsam tragen müssen.

Variable Kosten je Mitglied sind dagegen klein, aber real: anteilige Zahlungs- und Lastschriftgebühren, Verbrauchsmaterial oder verbrauchsabhängige Energie. Wer sie unterschlägt, rechnet den Break-even zu niedrig. Im Zweifel lieber konservativ ansetzen.

Vom Break-even zur Rentabilität

Der Break-even ist die Untergrenze, nicht das Ziel. Sobald du ihn überschritten hast, fließt der gesamte Deckungsbeitrag jedes weiteren Mitglieds direkt in den Gewinn – das ist der Hebel der Skalierung. Deshalb sind die Mitglieder oberhalb des Break-even-Punkts die profitabelsten, und jede gesenkte Kündigung in diesem Bereich wirkt unmittelbar auf das Ergebnis.

Genauso wichtig: Steigen die Fixkosten (etwa durch eine Mieterhöhung) oder sinkt der durchschnittliche Beitrag durch Rabatte, verschiebt sich der Break-even nach oben. Rechne ihn bei jeder größeren Veränderung neu – er ist die ehrlichste Kennzahl dafür, wie viel Luft dein Studio wirklich hat.

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Häufige Fragen

Wie viele Mitglieder braucht ein Fitnessstudio?

Das hängt von Fixkosten und Beitrag ab. Rechnerisch brauchst du so viele Mitglieder, dass die Summe ihrer Deckungsbeiträge (Beitrag minus variable Kosten) deine monatlichen Fixkosten deckt. Bei 25.000 Euro Fixkosten und 39 Euro Deckungsbeitrag je Mitglied sind das rund 642 Mitglieder.

Wie berechne ich den Break-even meines Studios?

Teile deine monatlichen Fixkosten durch den Deckungsbeitrag je Mitglied (Monatsbeitrag minus variable Kosten je Mitglied). Das Ergebnis ist die Mitgliederzahl, ab der dein Studio kostendeckend arbeitet.

Was passiert oberhalb des Break-even-Punkts?

Jedes Mitglied über dem Break-even trägt mit seinem vollen Deckungsbeitrag zum Gewinn bei, da die Fixkosten bereits gedeckt sind. Deshalb sind Mitgliederbindung und niedrige Churn-Rate in diesem Bereich besonders wertvoll.

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