Studio-Kennzahlen
Churn-Rate-Rechner fürs Fitnessstudio
Die Churn-Rate ist die wichtigste Gesundheitskennzahl deines Studios. Berechne sie, sieh, wie viel Umsatz dich Kündigungen kosten – und wie lange deine Mitglieder im Schnitt bleiben.
Formel
Churn-Rate = Kündigungen im Zeitraum ÷ Mitglieder zu Periodenbeginn × 100
Churn-Rate
3,0 %
Verlorener Monatsumsatz
1.080 €
Ø Verweildauer
33 Monate
Monatlich gilt: unter 2 % sehr gut, 2–3 % solide, ab 4–5 % kritisch. Dein Wert ist grenzwertig. Mitglieder bleiben im Schnitt rund 33 Monate.
Was ist die Churn-Rate?
Die Churn-Rate – auf Deutsch Kündigungs- oder Abwanderungsquote – ist der Anteil der Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft innerhalb eines Zeitraums kündigen oder nicht verlängern, gemessen am Bestand zu Periodenbeginn. Sie wird meist monatlich oder jährlich in Prozent angegeben und gilt als zentrale Kennzahl jedes Abo-Geschäfts – und ein Fitnessstudio ist genau das.
Die Rechnung ist einfach: Kündigungen im Zeitraum geteilt durch die Mitgliederzahl zu Periodenbeginn, mal 100. Verliert ein Studio mit 800 Mitgliedern in einem Monat 24, liegt die monatliche Churn-Rate bei 3 Prozent.
Was ist eine gute Churn-Rate im Fitnessstudio?
In der Fitnessbranche gilt eine monatliche Churn-Rate von rund 2 bis 3 Prozent als solide, Werte unter 2 Prozent als sehr gut. Ab etwa 4 bis 5 Prozent pro Monat wird es kritisch – das entspricht hochgerechnet einem jährlichen Verlust von rund 40 bis 50 Prozent des Bestands, der allein durch Neuakquise ersetzt werden muss.
Aus der monatlichen Churn-Rate lässt sich direkt die durchschnittliche Mitgliedschaftsdauer ableiten: Sie ist näherungsweise der Kehrwert der Churn-Rate. Bei 2,5 Prozent monatlich bleibt ein Mitglied im Schnitt rund 40 Monate, bei 5 Prozent nur noch 20 Monate – die Verweildauer halbiert sich.
Warum jeder Prozentpunkt zählt
Churn wirkt doppelt: Jedes gekündigte Mitglied reißt nicht nur ein Loch in den laufenden Umsatz, es muss auch durch teure Neuakquise ersetzt werden, nur um den Bestand zu halten. Senkt ein Studio mit 800 Mitgliedern seine monatliche Churn-Rate von 4 auf 2,5 Prozent, bleiben über ein Jahr rund 140 Mitglieder zusätzlich erhalten – Umsatz, der ohne einen einzigen Neuabschluss entsteht.
Der Hebel liegt fast immer in den ersten 90 Tagen und in der Früherkennung: Wer abwandernde Mitglieder erkennt, bevor sie kündigen, kann gegensteuern. Genau hier setzt Retention-Automatisierung an.
Wie GymStack hier hilft
Emma erkennt Kündigungsrisiken, bevor gekündigt wird: Trainingspausen, sinkende Check-ins – und meldet sich mit der richtigen Ansprache zur richtigen Zeit.
Häufige Fragen
Wie berechne ich die Churn-Rate?
Du teilst die Anzahl der Kündigungen in einem Zeitraum durch die Mitgliederzahl zu Beginn dieses Zeitraums und multiplizierst mit 100. Beispiel: 24 Kündigungen bei 800 Mitgliedern ergeben eine monatliche Churn-Rate von 3 Prozent.
Was ist eine gute Churn-Rate für ein Fitnessstudio?
Eine monatliche Churn-Rate von 2 bis 3 Prozent gilt als solide, unter 2 Prozent als sehr gut. Ab 4 bis 5 Prozent pro Monat wird die Abwanderung zum ernsten Problem für Umsatz und Wachstum.
Wie hängt die Churn-Rate mit der Mitgliedschaftsdauer zusammen?
Die durchschnittliche Verweildauer entspricht ungefähr dem Kehrwert der monatlichen Churn-Rate. Bei 2,5 Prozent bleibt ein Mitglied im Schnitt rund 40 Monate, bei 5 Prozent nur etwa 20 Monate.
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