Marketing & Werbung
ROAS-Rechner – Return on Ad Spend berechnen
Der ROAS zeigt, wie viel Umsatz jeder Euro Werbebudget zurückbringt. Berechne ihn für deine Kampagnen – und sieh sofort, ab welchem Wert sich eine Anzeige nach Abzug deiner Marge wirklich rechnet.
Formel
ROAS = Umsatz aus Werbung ÷ Werbekosten
Anteil vom Umsatz, der nach den variablen Kosten übrig bleibt.
ROAS
4,00 ×
Gewinn nach Marge
2.200 €
Break-even-ROAS
1,25 ×
Jeder Euro Werbung bringt 4,00 € Umsatz. Bei 80 % Marge trägt sich die Kampagne ab einem ROAS von 1,25× – dein Wert ist profitabel.
Was ist der ROAS?
ROAS steht für Return on Ad Spend und setzt den durch Werbung erzielten Umsatz ins Verhältnis zu den dafür eingesetzten Werbekosten. Die Kennzahl beantwortet die einfache Frage: Wie viel Umsatz bringt jeder Euro, den ich in Anzeigen stecke? Ein ROAS von 4 bedeutet, dass aus einem Euro Werbebudget vier Euro Umsatz geworden sind.
Die Rechnung ist denkbar einfach: Umsatz aus der Werbung geteilt durch die Werbekosten. Gibt ein Studio 1.000 Euro für eine Kampagne aus und schließt daraus Verträge über 4.000 Euro ab, liegt der ROAS bei 4 – oft auch als 400 Prozent angegeben.
Was ist ein guter ROAS – und warum der Break-even entscheidend ist
Pauschale Zielwerte führen in die Irre, denn ein „guter“ ROAS hängt von deiner Marge ab. Entscheidend ist der Break-even-ROAS: der Wert, ab dem eine Kampagne nach Abzug der variablen Kosten kostendeckend ist. Er ergibt sich als 1 geteilt durch deine Deckungsbeitragsmarge. Bei 80 Prozent Marge liegt der Break-even-ROAS bei 1,25 – jeder Euro Werbung muss also mindestens 1,25 Euro Umsatz bringen, damit du nichts draufzahlst.
Deshalb weist dieser Rechner neben dem ROAS auch den Gewinn nach Marge und den Break-even-ROAS aus. Liegt dein ROAS deutlich über dem Break-even, ist die Kampagne klar profitabel; liegt er knapp darüber, ist sie tragbar, aber wenig effizient; darunter zahlst du bei jedem Abschluss drauf.
ROAS richtig einordnen
Der ROAS misst die unmittelbare Effizienz einer Kampagne, blendet aber den langfristigen Mitgliederwert aus. Im Fitnessstudio ist das wichtig: Ein Probe-Monat für 19 Euro erzeugt einen niedrigen Sofort-ROAS, das gewonnene Mitglied bleibt aber im Schnitt viele Monate und ist über seinen Customer Lifetime Value (CLV) ein Vielfaches wert. Wer nur auf den Sofort-ROAS schaut, unterschätzt rentable Kampagnen systematisch.
Sinnvoll ist deshalb, den ROAS gemeinsam mit CLV und CAC zu betrachten: Der ROAS zeigt die Effizienz heute, CLV und CAC zeigen, ob die gewonnenen Mitglieder über ihre gesamte Laufzeit profitabel sind. Erst zusammen ergeben sie ein ehrliches Bild.
Wie GymStack hier hilft
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Häufige Fragen
Wie berechnet man den ROAS?
Du teilst den Umsatz, der aus einer Werbemaßnahme entstanden ist, durch die dafür angefallenen Werbekosten. Beispiel: 4.000 Euro Umsatz aus 1.000 Euro Werbung ergeben einen ROAS von 4 (oder 400 Prozent).
Was ist ein guter ROAS?
Das hängt von deiner Marge ab. Maßgeblich ist der Break-even-ROAS (1 geteilt durch die Deckungsbeitragsmarge). Bei 80 Prozent Marge liegt er bei 1,25 – Kampagnen darüber sind profitabel. Für nachhaltiges Wachstum peilen viele Betriebe einen ROAS von 3 bis 4 an.
Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ROI?
Der ROAS bezieht den Umsatz auf die reinen Werbekosten. Der ROI (Return on Investment) bezieht den Gewinn auf alle Kosten und ist damit umfassender. Der ROAS ist die schnellere Kampagnen-Kennzahl, der ROI die betriebswirtschaftlich vollständigere.
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